Angel Fangplätze rund um Fehmarn

Fehmarn,  die Ostseeinsel der ungeahnten Angelmöglichkeiten, bietet für  jeden Urlauber etwas.

Ob Sie Dorsch, Plattfisch oder vielleicht eine schöne Meerforelle angeln möchten, hier ist nichts unmöglich.

Das  ist "Angeln auf Fehmarn und Umgebung".

Struckkamphuk

klarHier am Rande der Orther Bucht fängt man immer dann sehr gut, wenn im Fehmarnsund wieder einmal starke Strömung ist. Zur Sundseite liegen sehr große Felsen im Wasser, die das Angeln erschweren, aber auch erfolgreich machen. Das Wasser fällt auf 1-1,5 Meter ab. Hier kann man im Sommer besonders gute Aalfänge erleben. Tauwurm ist dann der beste Köder. Einfache Montage mit Sargblei und Einzelhaken bringen den besten Erfolg.
Auf der Seite zur Orther Bucht hin ist das Wasser auch flach und es sind Würfe um 120 Metern nötig, um an große Plattfische heran zukommen. Der Grund ist überwiegend sandig und nur vereinzelt mit Seegraswiesen durchsetzt. Dorsch kommt hier nur in den Abendstunden vor.
Von Mai bis Ende Juni lohnt es sich hier auf Hornhecht zu angeln. Eine Wathose ist von Vorteil, um den flachen Strandabschnitt zu Überbrücken. Meerforellen werden hier sehr selten gefangen.

Flügger Strand

klarHier an der Südwestecke Fehmarns ist ein sehr gutes Plattfischrevier. Große Sandbänke sind hier weithin sichtbar. Bei Wind aus Südwest sind hier sehr gute Plattfischfänge möglich. Dorsch kommt hier nur vereinzelt vor. Bester Köder auf Plattfisch ist der Seeringelwurm. Je nach Wurfweite kommt man hier auf eine Wassertiefe bis 2,5 Meter.  Für Watangler auf Meerforelle ist das ein Traumrevier. Ab März ziehen die begehrten Meerforellen hier ihre Kreise. Blinker und Wobbler bringen hier den besten Erfolg. Ab Mai kommen auch hier Hornhechte vor. Bester Wind ist Nord bis Nordost. Vom Leuchtturm bis hin zur südlichen Spitze, ist das Angeln verboten. Naturschutzgebiet!

Altenteil

klarDieser Platz ist gut mit dem PKW zu erreichen. Links vom Parkplatz läuft ein Süßwasserzulauf in die Ostsee. Im Abstand, links und rechts, von ca. 100 Meter sind hier sehr gute Stellen um Plattfische zu fangen. Der Untergrund ist überwiegend sandig mit wenig Seegrasfeldern. Mit Würfen um 80 Meter liegt man hier genau richtig. Auf der rechten Seite vom Parkplatz, ungefähr dort wo die Pfähle im Wasser stehen, ist eine sehr gute Stelle um Plattfisch, Dorsch und Aal zu fangen. Hier kommt eine ca.2,5 Meter tiefe Rinne bis in 80 Meter Entfernung dicht unter Land. .Bester Köder ist der Wattwurm. Bei mittleren Winde aus Nord bis Nordwest sind die besten Fänge zu erwarten. Seit einiger Zeit werden hier im Frühjahr sehr viele Meerforellen gefangen. Auch hier gilt, Blinker und Wobbler bringen Erfolg.

Teichhof

klarAn diesem Abschnitt sind sogar Muschelbänke in Wurfweite.Bei auflandigen Winden aus nördlichen Richtungen ist hier sehr gutes fischen auf Plattfisch und Dorsch. Diese Muschelbänke bedeuten auch immer wieder Hängergefahr . Hinter der Sandbank, in ca. 100 Meter Entfernung fällt der Grund langsam auf 3-4 Meter ab. Geübte Werfer die über die Sandbank kommen, fangen schon am frühen Abend große Dorsche. Die Durchschnittstiefe in 70 Meter Entfernung beträgt ungefähr 2 Meter. Durch die nötigen weiten Würfe ist hier ein Kombiköder aus Watt -und Seeringelwurm von Vorteil. Auch wenn der Strandabschnitt immer Fisch an den Haken bringt, sollte man diesen Abschnitt bei südlichen Winden meiden. Das liegt daran , das Wasser wird klar und geht zurück.

Niobe

klarVom Parkplatz aus rechts hoch sehen wir eine Landzunge. Diese signalisiert den Anfang des Naturschutzgebietes, aber auch der wenigen Topstellen hier. Hier verläuft eine Strömungskante in ca. 100 Meter die viel Nahrung mit sich bringt. Große Dorsche werden oft schon tagsüber gefangen, aber auch Plattfische in beachtlicher Größe gehen hier an den Haken. Wattwurm ist ein Topköder für hier. Vom Parkplatz aus nach links stehen Pfähle im Wasser. Hier ist ein weiterer guter Platz. Der Untergrund ist meist nur sandig und die Fänge bestehen überwiegend aus Plattfischen. Zwischen diesen beiden guten Stellen fängt man nur bei auflandigen nördlichen Winden sehr gut. Auf diesem Strandabschnitt trifft man auf eine Wassertiefe von 1,8 Meter.

Westmole Puttgarden angeln verboten!

Seit Mai 2000 darf auf dieser Mole, mit Einschränkungen, wieder geangelt werden. Weder in das Hafenbecken noch vom Molenkopf darf geangelt werden. Die knapp 700 Meter lange Seeseite der Mole ist dagegen frei. Hier sind keine Weitwürfe notwendig. Das Wasser wird sehr schnell tief und bei den Fischen gibt es hier die gesamte Palette der Ostsee. Auch der Hering kommt in den Sommermonaten bis dicht an die Mole. Bester Wind ist auch hier wichtig und muss aus nördlichen Richtungen kommen Als Köder verwendet man Wattwurm, Seeringelwurm und Heringsfetzen. Sogar blinkern bringt hier guten Erfolg.

Marienleuchte

Auch dieser Strand ist berühmt fur seine guten Fänge. Man parkt entweder in der Ferienhausanlage oder am Leuchtturm. Beim Leuchtturm geht man am Zaun entlang und kommt so die Steilküste runter zum Strand. Hier ist der Untergrund sandig und nur vereinzelt treten Krautbänke auf. Das ist ein sicheres Zeichen dafür das hier viele Plattfische vorkommen. Auch Aal läuft hier in den Sommermonaten sehr gut. Mit Würfen um 80 Meter liegt man hier genau richtig. Um Dorsch zu fangen müssen wir ca. 500 Meter weiter Richtung Presen gehen. Hier wird der Untergrund steiniger und das Wasser wird tiefer. Stellenweise liegen richtig große Felsen im Wasser die natürlich die Hängergefahr erhöhen. Die erste Rinne verläuft sehr dicht unter Land und hier fischen wir auch. Der Wattwurm bringt Erfolg, aber auch Heringsfetzen auf Steinbutt sollte man nicht unversucht lassen. Watangler können hier in den Abendstunden gute Dorschfange verzeichnen. Ein Versuch auf Meerforellen lohnt sich ebenfalls.

Presen

Dieser Strandabschnitt ist nichts für Anfänger. Viele Muschelbänke und in 80 - 100 Meter Entfernung Krautfelder mit großen Steinen durchsetzt zeigen eine sehr große Hängergefahr . . Das Wasser fallt hier sehr schnell auf3 Meter Wassertiefe ab. Geangelt wird hier am besten mit einer Einhaken - Montage. Bei auflandigen Wind aus Ost ist es sehr schwer über die Krautbänke zu werfen. Die besten Plätze findet man links von Parkplatz Richtung Marienleuchte. Mit Würfen um 120 Meter kommt man hier an sehr gute Dorschplätze. Vor den Krautfeldern sind ausgespülte Kuhlen unter Wasser. Wer diese trifft, fangt auch schon näher an Land seine Fische. Im Sommer tauchen hier regelmäßig gute Aale auf Diese fangt man am besten mit Tauwurm.

Gahlendorf

klarHier finden wir einen sehr steinigen Strandabschnitt vor. Es ist ein Platz auf Fehmarn, an dem die größten Brandungsdorsche gefangen werden können. Das gilt für jede Jahreszeit. Durch die großen Felsen im Wasser besteht hier eine extrem große Hängergefahr. Die Wurfweite muss an die 100 Meter herangehen, ansonsten ist man hier chancenlos. Der beste Wind für diesen Strand weht aus Ost. Bei starken Ostwind und hohen Wellen kann dieser Strand aber auch sehr schnell im Wasser verschwinden. Vorsicht! Mit der Spinnangel sind hier gute Dorsch -und Meerforellenfange möglich. Topköder ist auch hier der Wattwurm, jedoch sollte man nicht damit geizen. Lieber 2-3 Wattwürmer auf den Haken gezogen, bringt mehr Erfolg. Mit Tobiasfisch kann man hier auch auf Steinbutt fischen. Hierzu verwenden wir einen leichte Montage ohne viel Auftriebskugeln usw.

Katarinenhof

klarVor dem Campingplatz kommt man sehr gut und nah an den Strand heran. Katarinenhof ist ein Abschnitt, der sich bei jedem Wind gut beangeln lässt. Allerdings können auch hier die Fische sehr launisch sein. Das liegt daran, daß tiefe Strömungsrinnen bis dicht unter Land verlaufen und daß bei einem Strömungswechsel die Fische oft erst einen Tag Ruhe brauchen, um sich den neuen Begebenheiten anzupassen. Rechts von der Straße, zur Spitze hin ,ist einer der besten Plätze. Zwar sind, wie fast überall, auf den ersten Metern viele große Steine im Wasser , aber mit geübten Würfen um 100 Meter herum geht man dieser Gefahr aus dem Weg. Ein paar Krautfelder und Muschelbänke deuten immer auf sehr guten Dorschfang hin. So ist es auch. Plattfische treffen wir hier nur selten und Jahreszeiten bedingt an. Von der Straße nach links wird dieser Abschnitt sandiger, was uns mit Würfen um 80 Meter gute Plattfischfänge beschert. Für hier gilt der Seeringelwurm als guter Köder

Staberhuk

Mit dem Auto kommt man gut ans Wasser . Geparkt wird neben der Radarstation der Bundesmarine. Von hier aus nach rechts zieht sich eine lange Bucht Richtung Katarinenhof entlang. Hier kann man gute Plattfische fangen, die auch in sehr stattlichen Größen vorkommen. Mit Würfen um 70 Meter wird eine Wassertiefe von 2,5 Meter erreicht. Der Untergrund ist meist sandig und nur vereinzelt mit Kraut -und Muschelbänken durchsetzt Hängergefahr besteht auf dieser Seite eher selten. Auf der rechten Seite vom Parkplatz sieht das schon ganz anders aus. Hier liegen wirklich sehr viele Felsen im Wasser, die das Angeln wahrlich nicht erleichtern. Sind diese erst einmal überworfen steht dem Dorschfang nichts mehr im Wege. Wurfweiten bis 120 Meter sind dabei nötig. Einzelhakenvorfächer sind von Vorteil, da auch beim Einholen und Landen der Fische Hängergefahr besteht. In den Steinen fängt man im Sommer viele und gute Aale. Kurz vor dem Huk ist ein kleiner Sandstrand, der sich auch weit ins Wasser zieht. Hier fängt man das ganze Jahr über gute Plattfische. Auch ums Huk herum, wo die beide Strömungen aufeinander treffen ist immer ein guter Platz zum Dorschfang. Leider ist der Weg hier hin weit und beschwerlich, denn am Leuchtturm darf man nicht parken. Trotzdem lohnt er sich. Staberhuk ist an der gesamten Strecke auch ein sehr beliebter und guter Meerforellenplatz. Hier werden jedes Jahr gute und vor allem große Forellen gefangen. Ab Ende Mai ziehen auch große Hornhechte um das Huk und lassen sich mit Wasserkugel und Heringsfetzen fangen.

Feriensiedlung Staberdorf

Der Strand vor der Ferienhäusern ist ein echter Geheimtip. Der Strand ist eingegrenzt mit Steinbuhnen und nicht sehr breit. Gerade bei mittleren südlichen Winden fängt man hier überwiegend Dorsch. Diese erreichen auch eine stattliche Größe. Das Wasser erreicht selbst in 100 Meter Entfernung nur eine Wassertiefe von 1,5 Meter. Plattfisch zählt hier mehr als Beifang und dann auch nur kleine Exemplare. Der Untergrund ist steinig und auch mit Muscheln durchsetzt. Wattwurm ist hier der beste Köder. Dies ist auch ein sehr guter Platz auf Aal.

Südstrand

Im Sommer ist der Südstrand für Brandungsangler tabu. Dann haben die Badegäste den Vorrang. Aber im Frühjahr und Herbst bietet uns dieser Strand gerade an großen Plattfischen eine ganze Menge. Das Wasser ist mit ca. 1,7 Meter nicht sehr tief, aber bei leichten südlichen Winden kommt der Plattfisch ganz dicht unter Land. An solchen Tage tauchen auch große Dorsche plötzlich in Schwärmen hier auf Geangelt wird hier mit einer normalen Brandungsmontage mit Seitenarmen und ein Kombi-Köder aus Watt - und Seeringelwurm. Der Untergrund ist sandig und die Krautfelder beginnen erst hinter der Sandbank. Ein Platz fiir das ganze Jahr ist die Südmole. Hier ist die Hafenausfahrt von Burgstaaken un die Fahrrinne ist nur 40 Meter von der Steinmole entfernt. Die Fahrrinne fällt auf eine Wassertiefe von ca.5 Meter ab. Die Montage wählt man hier genau wie am Südstrand, da keine weiten Würfe notwendig sind. Große Plattfische und Dorsche fängt man regelmäßig. Im Sommer ziehen gute Aale in den Binnensee, die an der Mole vorbei müssen. Auf Aal ist der beste Köder der Tauwurm. Im Frühjahr kann man manchmal sogar mit Meerforellen rechnen. Also Spinnrute nicht vergessen.

Wulfen

Hier ist ein sehr gleichmäßiger flacher Sandstrand. Nur wenige Krautfelder durchziehen diesen Abschnitt. Das angeln an der Steilküste ist auf Plattfisch sehr gut. Vor der Steilküste verläuft in einigen Entfernung die alte Fahrrinne. Aus dieser steigt der Fisch in der Dämmerung zum jagen dicht unter Land auf Ab Mai werden hier öfter sehr große Hornhechte gefangen. Meerforellen sind das ganze Jahr über anzutreffen. Dorsche sind hier leider Fehlanzeige. Weitwürfe um 100 Meter sind notwendig und darum verwendet man hier Vorfächer mit Weitwurfmontagen. Wattwurm zählt auch hier zu den besten Ködern.

Campingplatz Miramar

klarAuch ein sehr sandiger Strandabschnitt mit vereinzelten Seegraswiesen. Im Wasser gehen längere Buhnenköpfe hinaus. In der Mitte von diesen geangelt bringt am meisten Erfolg. Der Plattfisch kommt sehr viel und in stattlichen Größen vor. Aal und Dorsch eher selten. Die Brandungsmontagen entsprechen wie in Wulfen, das heißt auf Weite kommt es an. Die Wassertiefe beträgt am gesamten Abschnitt 2 Meter. Ab einer Wurfweite von 120 Meter kommt die Sundströmung ins Spiel und bringt den meisten Fisch mit. Watt -und Seeringelwurm sind fängig. Der Hornhecht ist von Juni bis August anzutreffen. Wasser- oder Segelpose mit Heringsfetzen bestückt bringen die pfeilschnellen Jäger ans Tageslicht. Weiter Richtung Belitz Werft wird der Untergrund wieder steiniger und die Chance auf Dorsch wird besser. Wenn im Sund die Strömung sehr stark ist, angelt man hier in einer langen seichten Bucht. Auch die Plattfischfänge lassen hier nicht zu Wünschen übrig. In Wurfweiten um 100 Meter erreicht man Wassertiefen von 2-2,5 Meter.

 

Beelitzwerft

Neben der Yachthafenausfahrt beginnt ein ca.300Meter langer Sandstrand. Die Wassertiefe beträgt 6-8 Meter bei einer Wurfweite von nur 80 Meter. Geangelt wird mit einer Einhaken Montage, da oftmals sehr starker Krautgang herrscht. Auf ein Krallenblei, wegen der Strömung, sollte hier verzichtet werden. Dorsch und Plattfisch kommen reichlich vor. Ein angeln am Tag lohnt sich immer. Dieser Platz ist ausreichend bekannt und man sollte rechtzeitig anreisen um einen freien Platz zu bekommen. Als beste Köder zählen Wattwurm, Seeringelwurm, Tobiasfisch und Heringsfetzen. Hornhechte lassen sich mit der Wasserkugel und Heringsfetzen in der Strömung gut erbeuten, aber auch ein Blinker bringt guten Erfolg. Meerforellen streifen in den Morgen -und Abendstunden dicht unter Land vorbei und ein Versuch mit der Spinnangel bringt oft Erfolg.